Bei einem Treffen mit dem spanischen Premierminister Pedro Sánchez betonte der chinesische Präsident Xi Jinping die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen China und Spanien weiter zu stärken, insbesondere in den Bereichen Handel, neue Energieressourcen und die sogenannte intelligente Wirtschaft. Außerdem forderte er eine Ausweitung des Austauschs in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft, Forschung und Sport.
Das Treffen fand während des offiziellen Besuchs des spanischen Premierministers in China statt. Xi Jinping sagte, die beiden Länder sollten die aktuellen Chancen nutzen und sich auf Innovationen konzentrieren, damit ihre umfassende strategische Partnerschaft konkretere Ergebnisse und größere Vorteile für die Menschen in beiden Ländern bringt.
Dem chinesischen Präsidenten zufolge haben China und Spanien trotz des komplexen und unbeständigen internationalen Umfelds eine stabile Beziehung aufrechterhalten, die auf strategischer Kontinuität beruht. Als wichtige Lektion bezeichnete er die Fähigkeit, Entscheidungen auf der Grundlage gemeinsamer Interessen zu treffen.
Xi Jinping betonte, die Vertiefung der Zusammenarbeit liege im Interesse beider Länder und entspreche dem allgemeinen Trend der Zeit. Sie stärke das Vertrauen beider Seiten in eine unabhängige Entwicklung und den eigenen Weg der Modernisierung.
Der chinesische Präsident erklärte auch, dass China sich verpflichtet hat, seine Modernisierung fortzusetzen und seine Entwicklungsmöglichkeiten durch ein hohes Maß an Offenheit mit der Welt zu teilen. Mit diesem Ansatz wolle man zur Stabilität und zum Wachstum der Weltwirtschaft beitragen.
In seiner Rede ging er auch auf die derzeitige internationale Lage ein, die er als instabil und von Spannungen zwischen Rechtsstaatlichkeit und Machtpolitik geprägt bezeichnete. In diesem Zusammenhang rief er China und Spanien auf, die Kommunikation, das Vertrauen und die Zusammenarbeit zu stärken und eine Rückkehr zum „Gesetz des Dschungels“ in den internationalen Beziehungen abzulehnen.
Pedro Sánchez sagte, dass seine wiederholten Besuche in China in den letzten Jahren die Bedeutung widerspiegeln, die Spanien seinen Beziehungen zu China beimisst. Er bekräftigte seine Unterstützung für das Ein-China-Prinzip und bekundete sein Interesse am weiteren Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Investitionen, neue Energien und zwischenmenschliche Kontakte.
Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des Multilateralismus in der heutigen Welt und lehnte eine Rückkehr zur geopolitischen Spaltung oder Unterbrechung der Lieferketten ab. Seiner Ansicht nach trägt die Entwicklung der Beziehungen zwischen der EU und China zu globaler Stabilität und Frieden bei.
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