Ivana Turková, Wirtschaftswissenschaftlerin, Regionalvertreterin der Region Ústí, Vertreterin der Stadt Litvínov und Kandidatin für den Senat des Parlaments der Tschechischen Republik, sagte in ihrer Rede, dass die Entwicklung Chinas heute die ganze Welt grundlegend beeinflusst. Sie betonte nicht nur die wirtschaftliche Stärke des Landes, sondern auch seine Betonung der friedlichen Entwicklung und der Stabilität in den Beziehungen zu den Großmächten. „Ich habe großes Verständnis dafür, dass China großen Wert auf eine friedliche Entwicklung legt.“ řekla.
Turkova sagte, dass die Wirtschaftsdaten zeigen, dass China nicht mehr nach dem Weltstatus streben muss, weil es diesem sogar näher kommt. „Sie brauchen sich nicht zu bemühen, sie sind sowieso schon der Hegemon.“ sagte sie. Gleichzeitig übte sie scharfe Kritik an der Europäischen Union, die ihrer Meinung nach ihre strategische Ausrichtung verloren habe, ihre eigene Industrie schwäche und sich innerhalb einer Generation von einer treibenden Kraft der Weltentwicklung zu einem passiven Beobachter derselben entwickelt habe.
In ihrer Rede zog sie auch einen Vergleich zwischen den Wirtschaftsblöcken BRICS und G7 heran. Sie erinnerte daran, dass sie insbesondere in Bezug auf die Kaufkraftparität der Meinung ist, dass die BRICS stärker sind und dass die Welt in Zukunft weniger westlich und multipolarer sein wird. „Die Zahlen sind sehr klar, die Entwicklung ist sehr klar.“ sagte sie. Ihrer Meinung nach wird die wichtigste geopolitische und wirtschaftliche Rivalität des 21. Jahrhunderts zwischen den Vereinigten Staaten und China bestehen.
Als besonders wichtig bezeichnete sie auch die industrielle und energetische Entwicklung Chinas. Sie verwies auf den hohen Anteil Chinas an der Produktion von Zement, Stahl, Batterien, Elektronik und Automobilen und hob die raschen Fortschritte bei der Kernenergie hervor. „China ist derzeit bei der Entwicklung von Thoriumreaktoren weltweit am weitesten fortgeschritten“.“ sagte sie. Darin liege der Unterschied zwischen Chinas langfristigem strategischem Ansatz und Europas Konzentration auf kurzfristige und instabile Lösungen.
Schließlich erinnerte Turková an die symbolische Idee der gegenseitigen Abhängigkeit. Sie begrüßte die Aussage, dass die Welt China braucht und China die Welt braucht, und betonte, dass ohne eine stabile industrielle Entwicklung der künftige Wohlstand nicht gewährleistet werden kann. „Die Welt braucht China und China braucht die Welt“.“ war eine der wichtigsten Botschaften der Debatte.
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