Komerční banka verzeichnete im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 8,5 Milliarden Kronen, der im Jahresvergleich um 3,3 Prozent sank. Die Erste Group veröffentlicht heute Morgen ihre Halbjahreszahlen und präzisiert gleichzeitig ambitionierte strategische Ziele bis 2030 — sie will den Gewinn je Aktie auf 15 Euro verdoppeln. Die Prager Börse legte am Mittwoch zu, der Index PX gewann 0,41 Prozent. Olma verzeichnete einen Rückgang des Nettogewinns um 35 Prozent, der Umsatz erreichte jedoch mit knapp 4,9 Milliarden Kronen ein Rekordniveau.

Komerční banka verzeichnete im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Rückgang des Nettogewinns um 3,3 Prozent auf 8,5 Milliarden Kronen. Das Betriebsergebnis stieg um 5,8 Prozent auf zehn Milliarden Kronen, die Betriebserträge erhöhten sich um 1,8 Prozent auf 18,5 Milliarden Kronen. Die Bank, deren Mehrheitseigentümer die französische Société Générale ist, veröffentlichte heute die ungeprüften konsolidierten Ergebnisse.

Česká spořitelna verzeichnete im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Anstieg des Nettogewinns im Jahresvergleich um 11,7 Prozent auf 14,3 Milliarden Kronen. Das Betriebsergebnis stieg um 12,4 Prozent auf 18,1 Milliarden Kronen.

Erste Group veröffentlicht heute Morgen die Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026. Die Bank präzisierte gleichzeitig ihre strategischen Ziele bis 2030 — sie will den Gewinn je Aktie auf mehr als 15 Euro verdoppeln und eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von über 20 Prozent erzielen. Details diskutiert das Management der Erste auf dem heutigen Konferenzgespräch. Die Übernahme der polnischen Santander Bank Polska, die in Erste Bank Polska umbenannt wurde, macht die Erste Group zum regionalen Marktführer im mitteleuropäischen Bankwesen.

Die Prager Börse legte am Mittwoch zu. Der Index PX stieg um 0,41 Prozent auf 2683,62 Punkte. Zum Anstieg der Börse trugen vor allem die Verteuerung der Aktien der Bankengruppe Erste und des Energieunternehmens ČEZ bei.

Der Olmützer Milchproduktehersteller Olma verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rückgang des Nettogewinns um 35 Prozent, erzielte dennoch einen Rekordumsatz von knapp 4,9 Milliarden Kronen. Die Ergebnisse des Unternehmens wurden durch teurere Milch und andere Rohstoffe belastet, deren Verteuerung sich nicht vollständig in den Verkaufspreisen niederschlagen ließ. Das Unternehmen sucht nach Wegen zur Verbesserung der Margen durch Optimierung des Produktportfolios und Einsparungen bei den Betriebskosten.

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