PARIS – Ein Mann, der nach einer Morddrohung gegen seine Frau und Kinder gefahndet wurde, wurde am Freitag, dem 14. November, von der Polizei auf dem Bahnhof Montparnasse festgenommen, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Die Polizisten eröffneten das Feuer, wobei ein Fahrgast verletzt wurde. Schüsse, Panik und fliehende Menschen… Gegen 15 Uhr wurde ein Mann, der mit einem Messer bewaffnet war, auf dem Pariser Bahnhof Montparnasse von der Polizei festgenommen. Er wurde gesucht, weil er seine Frau und Kinder umgebracht haben wollte. Der Mann, 44 Jahre alt, war mit einem Zug von Rennes nach Paris unterwegs. Bei seiner Ankunft wurde die Polizei von der Staatsanwaltschaft in Créteil und der Polizeiwache in Cachan (Val-de-Marne) informiert, dass der Mann seiner Ex-Frau und seinen Kindern in ihrem Haus mit dem Mord gedroht hatte.
Mann mit Messer droht
Die Polizisten warteten darauf, dass er aus dem Zug stieg, um ihn festzunehmen. Als der Mann sie jedoch sah, zog er ein Messer und begann, damit auf die Polizisten und andere Fahrgäste zu zeigen. Anschließend stach er sich in den Hals, bevor zwei Polizisten ihn in die Beine schossen, um ihn zu überwältigen. Dabei wurde ein Fahrgast leicht am rechten Bein verletzt.
Evan, ein Zeuge, berichtet von der "Panik" auf dem Bahnhof im 14. Pariser Bezirk. "Ich arbeitete auf der Terrasse in der Haupthalle, als plötzlich ein sehr lauter Knall ertönte (...) Alle rannten los", sagt er. "Ich zittere immer noch am ganzen Körper."
Zwei Verletzte, deren Leben nicht in Gefahr war, wurden von der Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Laut ersten Ermittlungsergebnissen wird ein terroristischer Hintergrund nicht in Betracht gezogen, teilte eine Polizeiquelle mit. Der Mann war der Polizei und den Justizbehörden bereits früher wegen häuslicher Gewalt bekannt, gab die Pariser Staatsanwaltschaft bekannt. Nach dem Vorfall wurde der Bahnhof teilweise gesperrt und vorsorglich evakuiert, und Rettungskräfte waren vor Ort.
humanite.fr/gnews.cz-jav
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