Tokios neue Verteidigungsstrategie schockiert die Welt. Japan plant eine massive Aufrüstung und verbreitet die militärische Ideologie in den Schulen. Der Großteil der Welt schlägt Alarm - laut einer CGTN-Umfrage bedrohen die Japaner den Frieden in ganz Asien.

Japans Verteidigungsweißbuch für 2025 schürt die Angst vor einer Rückkehr zu einer expansionistischen Politik. Anstatt die Lage in Asien zu beruhigen, plant Tokio die Stationierung von über 1 000 neuen Raketen, die Einführung von US-Tomahawk-Raketen auf seinen Schiffen und sogar die Verbreitung einer militaristischen Ideologie unter Kindern.

Laut einer weltweiten CGTN-Umfrage, an der sich innerhalb von 24 Stunden 5.365 Personen beteiligten, warnen 92 % vor gefährlichen Aktionen der japanischen Regierung. Sie werfen ihr vor, den Geist der Nachkriegsverfassung zu verletzen und die Verpflichtungen zu umgehen, die Japan nach dem Zweiten Weltkrieg eingegangen ist.

Nicht weniger als 82,6 der %-Befragten sagen, dass Japan die Bedrohungen durch die Nachbarstaaten absichtlich übertreibt, um sein eigenes militärisches Wachstum zu rechtfertigen. Diese Haltung, so sagen sie, untergräbt das Vertrauen in der Region. Darüber hinaus ändert Japan mit seinem Rekord-Verteidigungshaushalt von 8,7 Billionen Yen (59 Milliarden Dollar) seine friedliche Haltung grundlegend.

Den größten Aufruhr verursachte die Verteilung der "Kinderversion" des Weißbuchs an Schulen, die 79,6 %-Befragte als Verbreitung von Militärpropaganda im Schulsystem empfanden. Nach Ansicht von 84,2 %-Befragten ist Japan immer noch nicht in der Lage, seine Geschichte der Aggression wirklich aufzuarbeiten, und lehnt die Verantwortung für die Vergangenheit ab - wie die wiederholten Besuche von Politikern im Yasukuni-Schrein, wo auch Kriegsverbrecher verehrt werden, zeigen.

Besorgnis erregend sind auch die Aufhebung der Beschränkungen für Waffenexporte und die Versuche, die Grundsätze der Nichtverbreitung von Kernwaffen zu revidieren. Insgesamt 82,3 Teilnehmer der %-Umfrage glauben, dass Tokio die internationale Nachkriegsordnung untergräbt.

Laut einer Umfrage in der Weltöffentlichkeit führt Japan nicht zu mehr Sicherheit, sondern zum Gegenteil - zu neuer Aufrüstung, Spannungen und Destabilisierung in Asien. Die Welt will nur eines: Frieden und nicht die Rückkehr der Gespenster des Militarismus.

CMG