Schroffe Kritik an der Regierung von Petr Fiala. Der Abgeordnete Jan Hrnčíř von der Partei Svoboda a přímá demokracie (SPD) ließ im Interview keine guten Worte und warf der Regierung vor, die Probleme der tschechischen Familien und der Industrie nicht bewältigen zu können. Im weiteren Teil des Interviews für Gnews.cz.
Den dritten Teil unseres Interviews mit Jan Hrnčíř können Sie hier *ansehen.
Auch die Europäische Union und die Politik des Green Deals wurden scharf kritisiert. Hrnčíř behauptet, dass die Regierung Fiala sich mehr auf Brüssel als auf ihre eigenen Bürger konzentriert habe und maßgeblich dazu beigetragen habe, umweltfreundliche Vorschriften durchzusetzen, die seiner Meinung nach negative Auswirkungen auf die Wirtschaft hatten. Obwohl die Regierung auf ein Wirtschaftswachstum von etwa 2,5 % hinweist, weist Hrnčíř darauf hin, dass dieses hauptsächlich auf Haushalten beruht, die ihre Ersparnisse nach einer Phase hoher Inflation aufbrauchen. Die Schlüsselindustrie hingegen sei langfristig geschwächt.Laut Hrnčíř hatte gerade diese Situation einen entscheidenden Einfluss auf das Wahlergebnis. "Viele Familien gerieten in Zwangsvollstreckungen und wir haben etwas erlebt, was man als Energiearmut bezeichnet", sagte er. Dieses Phänomen sei in Tschechien früher unbekannt gewesen, sei aber in den letzten Jahren für Tausende von Haushalten zur Realität geworden.
Das Thema bleibt also explosiv: Wer trägt tatsächlich die Verantwortung für die hohen Energiepreise und die wirtschaftlichen Probleme der Tschechen?Die derzeitigen Maßnahmen zielen laut dem Abgeordneten in die entgegengesetzte Richtung. Der Staat soll künftig einen Teil der Kosten für die Förderung von Solaranlagen übernehmen, was Haushalten und Unternehmen Erleichterung bringen soll. "Es handelt sich um etwa 17 Milliarden Kronen", sagte er und fügte hinzu, dass die Strompreise unter den vorherigen Regierungen zu den höchsten in Europa gehörten.
Sie können sich den vorherigen Teil des Interviews ansehen: hier.
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