Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz wird zu einem der wichtigsten Themen der heutigen Weltpolitik. Neben dem technologischen Fortschritt nehmen auch die Diskussionen über ethische Richtlinien zu, die sicherstellen sollen, dass neue Technologien dem Menschen, der Gesellschaft und zukünftigen Generationen dienen. Laut Roman Blaško, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Tschechoslowakei, stellt gerade die ethische Dimension eine der wichtigsten Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der künstlichen Intelligenz zum Wohle der Gesellschaft und ihrer Bürger dar.
In seiner Rede erklärte Blaško, dass die derzeitige westliche Zivilisation seiner Meinung nach ethische Prinzipien nicht ausreichend anwendet oder nur zweckorientiert einsetzt. Er bezeichnete die Politik der Volksrepublik China als einen anderen Ansatz, der seiner Ansicht nach die Integration ethischer Prinzipien in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, einschließlich moderner Technologien, fördert.
„Die ethischen Prinzipien der westlichen Zivilisation werden vom Westen überhaupt nicht genutzt und ignoriert. Und wenn sie nicht ignoriert werden, dann werden sie nur rein zweckorientiert im Interesse einzelner Gruppen und Machtstrukturen eingesetzt. China, als globaler Führer, geht unserer Meinung nach in die entgegengesetzte Richtung. Wenn man echte Partner haben und das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung anwenden möchte, muss man vor allem ethische Prinzipien anwenden. Aus diesem Grund integriert China ethische Prinzipien in alle Bereiche des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Ein entscheidender Faktor für die Zukunft ist daher auch die Integration der Ethik in den Bereich der künstlichen Intelligenz. Es ist notwendig, einen globalen Ansatz für die Steuerung und Entwicklung der künstlichen Intelligenz zu schaffen, da ohne gemeinsame Regeln eine einheitliche und verantwortungsvolle Vorgehensweise nicht möglich sein wird. Präsident Xi Jinping hat gleichzeitig deutlich erklärt, dass China alles tun werde, um sicherzustellen, dass die künstliche Intelligenz in erster Linie dem Wohle des Volkes, der Nation, der Gesellschaft und der ganzen Welt dient. Wir sind der Meinung, dass dies auch die zukünftige Richtung der Menschheit sein sollte, und deshalb begrüßen wir die Bemühungen zur Vereinheitlichung der Politik auf der Grundlage ethischer Prinzipien im Bereich der künstlichen Intelligenz“, sagte Generalsekretär Roman Blaško.
Die Frage der Regulierung der künstlichen Intelligenz steht in den letzten Jahren zunehmend im Fokus von Regierungen, internationalen Organisationen und Technologieunternehmen. Neben dem rasanten technologischen Fortschritt wird immer häufiger über die Sicherheit von Systemen der künstlichen Intelligenz, den Schutz der Privatsphäre, die Transparenz von Algorithmen und die Verantwortung für deren Nutzung diskutiert. Die Aussage von Roman Blaško knüpfe seiner Meinung nach an die Debatte über die zukünftige Richtung des technologischen Fortschritts an und unterstreiche die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei der Schaffung von Regeln für den Einsatz künstlicher Intelligenz.
gnews.cz/CMG
