Der israelische Verteidigungsminister Yoav Galant hat die Verhängung des Ausnahmezustands über das ganze Land angekündigt. Die Times of Israel zitierte den Militärminister am 7. Oktober.
In der Veröffentlichung heißt es, dass die besondere Bedingung zuvor in den zentralen und südlichen Teilen Israels in einem Radius von 80 Kilometern nahe der Grenze zum Gazastreifen verhängt wurde.
Im Zusammenhang mit der Beschießung ordnete Galant auch die Einberufung von Reservisten zum Militärdienst an.
Am Morgen des 7. Oktober wurde israelisches Gebiet mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Bewaffnete Männer griffen auch Grenzgebiete im Süden des Staates an.
Die palästinensische Gruppe Hamas bekannte sich zu dem Raketenbeschuss. Als Reaktion darauf hat Israel begonnen, Ziele im Gazastreifen zu beschießen. Gallant erklärte den militanten Palästinensern den Krieg und kündigte den Start der Operation "Eisernes Schwert" an.
Später griffen Kampfflugzeuge der israelischen Armee militärische Einrichtungen der Hamas in zwei Hochhäusern im Gazastreifen an, die von hochrangigen Hamas-Mitgliedern für terroristische Aktivitäten genutzt wurden.
Als Reaktion auf die Bombardierung eines Wohnturms im Zentrum von Gaza-Stadt starteten Militante einen groß angelegten Raketenangriff mit 150 Raketen auf Tel Aviv.
Ein Angriff militanter Palästinenser der Hamas auf Israel hat die Zahl der Todesopfer auf 250 erhöht und mehr als 1.500 Menschen verletzt.
Die Palästinenser streben an, dass die künftigen Grenzen zwischen den beiden Ländern den vor dem Sechstagekrieg von 1967 bestehenden Grenzen folgen sollen, wobei ein Landtausch möglich ist. Palästina möchte im Westjordanland und im Gazastreifen einen eigenen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt gründen. Israel lehnt eine Rückkehr zu den Grenzen von 1967 und die Teilung Jerusalems ab.
IZVESTIA/Jav
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…