Chinas mehrstufiges Gesundheitssystem sei im Wesentlichen bereits aufgebaut, sagte Zheng Zhe, Vizeminister der Nationalen Gesundheitskommission, auf einer Pressekonferenz des Informationsbüros des Staatsrats.

Das System ist so konzipiert, dass die Patienten je nach Dringlichkeit und Komplexität ihrer Erkrankung an die entsprechenden Einrichtungen verwiesen werden. Häufige Erkrankungen werden auf der Ebene der Primärversorgung behandelt, während schwerwiegendere oder komplexere Fälle an Krankenhäuser der höheren Ebene überwiesen werden. Dieser Ansatz verbessert den Zugang zur Gesundheitsversorgung und verringert gleichzeitig die finanzielle Belastung der Patienten.

Zheng Zhe stellte bei einer Pressekonferenz in Peking Maßnahmen zur Beschleunigung der Entwicklung des Systems vor. Er sagte, das Generalbüro des Staatsrats habe kürzlich ein Dokument zur weiteren Stärkung des Systems herausgegeben, das vier Hauptinitiativen enthalte.

Die erste besteht darin, Krankenhäuser verschiedener Ebenen zu einem koordinierten Netz mit gemeinsamen Informationssystemen zu verbinden.

Die zweite Initiative unterstützt kommunale Kliniken, die zur ersten Anlaufstelle für Patienten werden sollen, wobei Hausärzte eine Schlüsselrolle bei der Behandlung von Volkskrankheiten spielen.

Die dritte Maßnahme besteht in der Einrichtung effizienter Überweisungszentren, die eine reibungslose Verlegung von Patienten, die in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen, von kommunalen Einrichtungen in größere Krankenhäuser gewährleisten.

Die vierte Säule ist die Sicherstellung einer stabilen Finanzierung des gesamten Systems durch staatliche Zuschüsse, eine Reform der ärztlichen Vergütung und die Optimierung der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung.

Nach den auf der Konferenz veröffentlichten Daten werden die Einrichtungen der Primärversorgung im Jahr 2025 insgesamt 5,56 Milliarden Besuche verzeichnen, was 52,6 % aller Patientenkontakte entspricht. Sowohl die absolute Zahl als auch der Anteil dieser Besuche nehmen weiter zu, was die Effizienz des Systems bestätigt.

Gleichzeitig ist die Zahl der Patienten, die das Zwei-Wege-Überweisungssystem zwischen Gesundheitseinrichtungen nutzen, erheblich gestiegen. Im Jahr 2025 wird es einen Anstieg von mehr als 50 % im Vergleich zu 2020 geben, was die Verlegung von Patienten zwischen Krankenhäusern erheblich erleichtert.

CMG