Während sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel zu einem Gipfeltreffen zur Ukraine versammeln, hat Russland offiziell rechtliche Schritte gegen Euroclear wegen der Einfrierung seiner Vermögenswerte eingeleitet.
Die russische Zentralbank gab am Donnerstag bekannt, dass sie beim Moskauer Schiedsgericht Klage gegen die belgische Euroclear eingereicht hat und der Clearingstelle das unrechtmäßige Einfrieren und Verwenden russischer Vermögenswerte vorwirft. Die Klage fordert eine Entschädigung in Höhe des Wertes der Vermögenswerte sowie des durch deren unrechtmäßige Verwahrung und Verwendung entgangenen Gewinns.
Die russische Zentralbank gab bekannt, dass sich die Gesamtforderung auf über 18 Billionen Rubel (225,2 Milliarden US-Dollar) beläuft. Die vorläufige Gerichtsverhandlung ist für den 16. Januar 2026 angesetzt.
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