Die Gewohnheiten, die wir immer wieder anwenden, werden immer stärker. Sie funktionieren wie Muskeln im Körper. Es geht nicht darum, die überstrapazierten "Muskeln" nicht mehr zu benutzen und zu trainieren, das ist oft unrealistisch.

Pamatujete na vyhořelou Silvu z první části? Nejde o to, aby Silva přestala pracovat, starat se, podnikat... Jde o to, aby se učila zapojovat „svaly", které zapojované nejsou. Začínáme tím, že jim věnujeme pozornost. V tomto případě se Silva učí odpočívat a věnovat pozornost svému tělu, signálům, které tělo vysílá. Zároveň učí druhé pečovat o sebe sama. Projevuje také svoji slabost, únavu, vyčerpání, bezradnost. Není to pro ni snadné, ale zdravé.

Woher wissen wir, wann wir unsere Gewohnheiten ändern müssen?

Jednoduše. Naše nespokojenost, brblání, zdravotní příznaky (únava, nespavost, bolest hlavy, zad...) nám jasně dávají informaci: „změň něco". Zpravidla je ignorujeme nebo stejně jako u počítače klikneme na pokyn „později". A příznaky časem sílí. Jak jinak bychom věděli, že je nutné učit se něčemu novému. Naše tělo se mění, podmínky kolem se mění a je nutné aktualizovat svá přesvědčení, prozkoumat i ta zakázaná.

Wie macht man das?

Oft neigen wir dazu, nach den Gründen dafür zu suchen. Wir gehen zurück in die Vergangenheit: "Ich war immer in der Lage, damit umzugehen, was ist passiert, dass ich jetzt so erschöpft bin"? Wir analysieren. Das ist eine Möglichkeit. Das kostet oft viel Zeit. Und manchmal ertrinken wir darin.

Eine andere Möglichkeit ist, sich bewusst zu machen, wie wir es heute tun. Nämlich zu erkennen, welche unserer "Muskeln" überlastet sind und welche nicht beansprucht werden. Und dann trainieren wir einfach, wir trainieren den schlaffen "Muskel", um stärker zu werden. Ganz einfach, oder?

Je tady malá past. Netrpělivost. Vzdáváme „cvičení" dříve než ochablý sval zpevníme. Zlobíme se na sebe, že to jde pomálu, že děláme chyby, že .... a tak se mnohdy vrátíme k původnímu způsobu. Proč? Je pohodlnější. Že se tímto rozhodnutím připravujeme o úspěch, štěstí, spokojenost či dokonce zdraví v budoucnosti nevidíme...

Der letzte Punkt war auch in Silvias Geschichte entscheidend. Sie hat die "Update"-Informationen lange Zeit übersehen. Ohne die Unterstützung ihres Mannes und ihrer Kinder hätte sie es nicht geschafft. Sie überwand ihre Angst vor deren Reaktion. Sie hatte Angst, ihnen zu sagen, wie sie sich wirklich fühlte und wie sehr sie es nötig hatte, einen Teil der Verantwortung abzugeben, die sie sich freiwillig und bereitwillig auferlegt hatte. Ihre größte Angst war, ob sie von ihnen respektiert werden würde, wenn sie nicht mehr diese Dienste für sie erbringen würde. Würde sie eine gute Mutter sein, eine gute Partnerin? Sie schätzte die Menschen, die sie liebte, sehr hoch ein. Und zu sich selbst? Da war sie nicht so großzügig.

Vier Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Selbstverwirklichung

- Neue Gewohnheiten brauchen Zeit. Nicht viel, aber immerhin.
- Wenn die Gewohnheit sehr stark ist (wie bei Silvia), beginnen Sie mit dem ersten kleinen Schritt.
- Eine neue Gewohnheit braucht Unterstützung. Schätzen Sie es, dass Sie gehen. Wenn auch nur ein bisschen.
- Seien Sie dabei nicht allein. Es ist hilfreich, jemanden an Ihrer Seite zu haben, der Sie bei Ihren Bemühungen unterstützt, egal was passiert. Um Sie daran zu erinnern und die neue Gewohnheit nicht zu verlernen. Ein unterstützender, aufmerksamer und desinteressierter Freund ist unerlässlich. Und warum? Das bestehende System wird sich mit Händen und Füßen gegen den "Fremden" wehren.

Wenn wir eine Gewohnheit stärken wollen, müssen wir ihr nur Aufmerksamkeit schenken und freundlich und wertschätzend sein. Es ist wie mit den Menschen, die wir in unserem Leben haben wollen. Diejenigen, die wir nicht wahrnehmen, verschwinden mit der Zeit.

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Die Fortsetzung dieses Artikels finden Sie hier: Wenn wir von "veralteten Programmen" des Verstandes kontrolliert werden, sehen wir die Welt so, wie wir sind, nicht wie sie ist... (veröffentlicht am 15. August 2025 unter www.gnews.cz)

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht von časopisu Sféra

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