Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, sagte auf einer Pressekonferenz auf die Frage eines CCTV-Reporters, dass der Konflikt im Nahen Osten zwar Auswirkungen auf die Weltwirtschaft habe, die chinesische Wirtschaft aber nach wie vor widerstandsfähig sei, über ein enormes Potenzial verfüge und einen positiven Einfluss auf die Welt habe.
Georgieva sagte, der Konflikt im Nahen Osten habe bereits deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft durch Energie- und Lieferketten. Einige Volkswirtschaften, die stark von Importen aus der Golfregion abhängig sind, erleben bereits Engpässe bei der Versorgung mit Öl, Gas und verwandten Rohstoffen.
Sie wies darauf hin, dass selbst bei einem sofortigen Ende des Konflikts die Wiederherstellung der Lieferketten nicht sofort erfolgen würde. Infolgedessen hat der Internationale Währungsfonds in seinem jüngsten Bericht „World Economic Outlook“ seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 nach unten korrigiert.
„Wir haben gesehen, wie widerstandsfähig die chinesische Wirtschaft ist, die über ein enormes Potenzial verfügt. Da China sein Wachstumsmodell von einem vorwiegend exportorientierten zu einem auf den Binnenkonsum ausgerichteten Modell und von einem güter- zu einem dienstleistungsorientierten Modell verlagert, wird dies der chinesischen Wirtschaft einen kräftigen Schub verleihen. Angesichts der Größe der chinesischen Wirtschaft wirkt sich ihre gute Leistung natürlich auch positiv auf andere Teile der Welt aus.“
Kommentare
Anmelden · Registrieren
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um zu kommentieren.
…