Chinas digitale Industrie geht in sehr guter Verfassung ins Jahr 2026. Nach Angaben des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie erreichte der Umsatz der Branche im ersten Quartal 9,5 Billionen Yuan (rund 1,39 Billionen US-Dollar), was einem Wachstum von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Wachstumsrate hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozentpunkte beschleunigt, was die anhaltende Dynamik einer der wichtigsten Säulen der chinesischen Wirtschaft bestätigt.
Die Gewinne stiegen sogar noch deutlicher. Der Gesamtgewinn der digitalen Industrie erreichte in den ersten drei Monaten des Jahres 737,8 Milliarden Yuan. Im Vergleich zum letzten Jahr bedeutet dies einen Anstieg um 23,6 Prozent, was einer Wachstumsrate von 16,6 Prozentpunkten entspricht.
Diese positive Entwicklung ist u. a. auf den raschen Ausbau der digitalen Infrastruktur zurückzuführen. Ende März lag die Zahl der 5G-Basisstationen in China bei über 4,9 Millionen. Damit baut das Land seine Position als Weltmarktführer beim Aufbau von Netzen der nächsten Generation weiter aus.
Auch die Produktion von Elektronik verzeichnete ein deutliches Wachstum. Die Wertschöpfung der Großunternehmen im Bereich der elektronischen Informationstechnologie stieg im ersten Quartal um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch der Softwaresektor zeigte stabile Ergebnisse. Seine Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent, was die anhaltend starke Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen, Cloud-Lösungen und technologischen Innovationen widerspiegelt.
Die digitale Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren zu einem der Hauptmotoren des chinesischen Wachstums entwickelt. Die Entwicklung von 5G-Netzen, künstlicher Intelligenz, Rechenzentren und Softwarediensten fördert nicht nur die Modernisierung der Industrie, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft.
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