Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, führte am Abend des 26. März ein Telefongespräch mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi. Hauptthema war die angespannte Situation im Golf von Hormus.
Abbas Araqchi erklärte während des Gesprächs, dass die derzeitige Unsicherheit in der Region laut Iran eine Folge von Maßnahmen der Vereinigten Staaten und Israels sei. Er betonte auch, dass der Iran, als Küstenstaat, das Recht habe, die Durchfahrt von Schiffen einzuschränken, die Verbindungen zu feindlichen Ländern oder deren Verbündeten haben.
António Guterres erinnerte daraufhin daran, dass die Vereinten Nationen bestrebt seien, die Situation aktiv und auf diplomatischem Wege zu lösen. Er erklärte, dass die Ernennung des französischen Diplomaten Jean Arnaud zum Sonderbeauftragten für den Nahen Osten dazu diente, einen direkten Kontakt zur iranischen Seite herzustellen und den Dialog zu fördern.
Dieser Schritt sei Teil der umfassenderen Bemühungen der Vereinten Nationen, die Spannungen in der Region zu verringern und eine stabile Lösung durch Kommunikation und Diplomatie zu finden.
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