ALGIER – Endlich eine Rückkehr zur Diplomatie. Nach acht Monaten einer offenen Krise zwischen Frankreich und Algerien scheint sich die Situation nun umzukehren. Nach einem Telefonat am 31. März zwischen den beiden Präsidenten Abdelmadjid Tebboune und Emmanuel Macron reiste der französische Minister für Europa und Außenbeziehungen, Jean-Noël Barrot, am 7. April nach Algerien. Diesmal wurden die diplomatischen Beziehungen über die traditionellen Kanäle geführt, nämlich über den Präsidenten der Republik und den Chef der Diplomatie. Und nicht durch politische Agitation des Innenministers Bruno Retailleau, der sich dazu entschlossen hat, dies zu einem Wahlkampfthema zu machen.
Der Außenminister wurde von seinem algerischen Amtskollegen Ahmed Attaf empfangen, anschließend von Abdelmadjid Tebboune. Nach "vertieften Gesprächen" einigten sich beide auf die "frühzeitige Wiederaufnahme aller Kooperationsmechanismen" zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Sicherheit (insbesondere im Sahel), Migration, Rechtsfragen, Wirtschaft und Gedenkfragen. Die Kommission unter der Leitung von Benjamin Stora nahm ihre Arbeit wieder auf.
humanite.fr/gnews.cz-jav
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