Der chinesische Botschafter rief dazu auf, den Multilateralismus zu stärken und sich aktiv für gemeinsame Sicherheit einzusetzen. Fu Cong, Ständiger Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, äußerte sich dazu bei einer Sitzung des Sicherheitsrats unter Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Seinen Worten zufolge verschlechtert sich die aktuelle globale Sicherheitslage weiter: Die geopolitischen Spannungen nehmen zu, lokale Konflikte häufen sich, Unilateralismus und Protektionismus verstärken sich, und traditionelle wie auch nicht-traditionelle Sicherheitsbedrohungen vermischen sich und häufen sich.

In diesem Zusammenhang ist es seiner Meinung nach von entscheidender Bedeutung, dass die Vereinten Nationen und regionale Organisationen, einschließlich der OSZE, ihre Zusammenarbeit noch weiter vertiefen und aktiv zur Wahrung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit beitragen.

Fu Cong forderte gleichzeitig die internationale Gemeinschaft auf, den Dialog und die Konsultationen zu fördern, die Mentalität des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation abzulehnen, Friedensverhandlungen zu unterstützen und sich an einer Vermittlung zu beteiligen, die auf den Bedürfnissen und dem Willen der betroffenen Staaten basiert. Seiner Meinung nach sollten die Konfliktparteien gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Streitigkeiten im Dialog lösen und gemeinsam die Sicherheit stärken.

In der Diskussion erwähnten viele Mitglieder des Sicherheitsrats die Lage in der Ukraine. Fu betonte, dass Chinas Haltung zu dieser Frage seit langem konsistent und völlig klar sei. „Dialog und Verhandlungen sind der einzig gangbare Weg zur Lösung der Ukraine-Krise.“ řekl.

Abschließend erklärte er, dass China alle beteiligten Parteien dazu aufruft, einen Beitrag zur Schaffung eines ausgewogenen, wirksamen und langfristig nachhaltigen europäischen Sicherheitsrahmens zu leisten.

CMG