Am 25. Juli, auf der 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees im südkoreanischen Busan, bestand das von China eingereichte Projekt „Stätten des handwerklichen Porzellangewerbes in Jingdezhen" (Jingdezhen Handicraft Porcelain Industry Sites) die Prüfung durch das Welterbekomitee und wurde erfolgreich in die Welterbeliste aufgenommen. Dies bedeutet, dass diese historische Kulturstadt, bekannt als „tausendjährige Hauptstadt des Porzellans", offiziell die höchste internationale kulturelle Anerkennung erhalten hat und damit der 61. Welterbe-Eintrag Chinas wurde.

 

Der Erfolg dieser Nominierung ist nicht nur eine internationale Anerkennung des tiefen historischen Erbes von Jingdezhen, sondern stellt auch einen historischen Durchbruch im Bereich des Weltkulturerbes dar. Als erstes von China eingereichtes Welterbe-Projekt in der Kategorie „Industrieerbe" schließt „Stätten des handwerklichen Porzellangewerbes in Jingdezhen" eine Lücke in der Welterbeliste im thematischen Bereich „Porzellan" und vervollständigt gemeinsam mit Seide und Tee die vollständige Repräsentation der drei wichtigsten Kulturträger des antiken chinesischen Außenhandels im Bereich des Welterbes.

 

gnews.cz/CMG