BANGKOK – Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der thailändischen Provinz Nonthaburi nahe Bangkok sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und mehr als 20 weitere wurden verletzt. Dies berichtete die thailändische Tageszeitung Khaosod unter Berufung auf lokale Behörden. Am Einsatzort sind Polizeieinheiten und Rettungskräfte im Einsatz, die das Gebiet abgesperrt haben und Verletzte versorgen.
Ersten Informationen zufolge ereignete sich der Vorfall während des Unterrichts, als sich Hunderte von Schülern und Mitarbeitern in der Schule befanden. Zeugen schilderten Momente der Panik, in denen sich Schüler in Klassenzimmern versteckten oder unter Polizeibegleitung in Sicherheit evakuiert wurden. Die Behörden riefen die Öffentlichkeit auf, den Tatort zu meiden und keine unverifizierten Informationen in sozialen Netzwerken zu verbreiten.
Erste Meldungen sprachen von zwei Todesopfern und mehr als zwanzig Verletzten. Die Lage entwickelt sich jedoch weiter, und die thailändischen Behörden weisen darauf hin, dass die Bilanz nach Abschluss des Einsatzes und der Identifizierung aller Opfer noch präzisiert werden könnte. Ermittler versuchen derzeit, das Motiv des Angreifers sowie die Umstände zu klären, die der Tragödie vorausgegangen sind.
Am Tatort arbeiten Kriminalisten, die Beweise sichern und Zeugen befragen. Rettungskräfte haben inzwischen Verletzte in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo sie medizinisch versorgt werden. Einige von ihnen befinden sich Medienberichten zufolge in einem ernsten Zustand. Die Polizei hat bislang keine Angaben zur Identität des Täters oder zur verwendeten Waffe gemacht, bis die Ermittlungen weiter fortgeschritten sind.
Schulschießereien sind in Thailand vergleichsweise selten, dennoch hat das Land in den letzten Jahren mehrere schwerwiegende bewaffnete Angriffe erlebt, die die Debatte über die Verfügbarkeit von Schusswaffen und Sicherheitsmaßnahmen in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen erneut entfacht haben. Die aktuelle Tragödie gehört zu den schwerwiegendsten Vorfällen dieser Art im Land in den vergangenen Monaten.
Die Ermittlungen werden fortgesetzt, und die Behörden haben versprochen, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald diese verifiziert sind. Den Familien der Opfer und Verletzten wurde psychologische Unterstützung angeboten, und die Schule bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Da es sich um ein außerordentlich dynamisches Ereignis handelt, können sich die verfügbaren Informationen in den kommenden Stunden ändern.
gnews.cz - GH