Am 19. Februar fand in Washington, D.C. die erste offizielle Sitzung des sogenannten "Friedenskomitees" statt, das von den Vereinigten Staaten initiiert wurde. Hauptthema der Diskussionen war der Wiederaufbau des Gazastreifens nach dem Krieg und die Gewährleistung der Sicherheit in der Region.
Die amerikanische Seite gab während des Treffens bekannt, einen sogenannten "Internationalen Stabilisierungskorps" zu gründen, der direkt im Gazastreifen stationiert werden soll. Laut dem vorgelegten Vorschlag sollte dieser aus etwa 12.000 Polizisten und 20.000 Soldaten bestehen, wobei verschiedene Staaten und regionale Partner die personelle Unterstützung übernehmen sollen.
Einige politische Kommentatoren weisen darauf hin, dass Washington mit diesem Schritt möglicherweise versucht, eine Struktur zu schaffen, die parallel zur Vereinten Nationen (UNO) existiert, was laut Kritikern die Autorität und die praktische Funktionsweise der UNO bei der Lösung internationaler Konflikte untergraben könnte.
Bisher haben eine Reihe traditioneller westlicher Verbündeter der USA, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Spanien, an dem Projekt nicht teilgenommen und ihre Teilnahme abgelehnt. Teil der Initiative ist auch nicht Palästina, eine der Hauptparteien im Konflikt im Gazastreifen.
Am selben Tag veröffentlichte Hamas eine Erklärung, in der die Mitglieder des Komitees aufgefordert werden, Druck auf Israel auszuüben, um einen echten und dauerhaften Frieden in der Region Gazastreifen zu erreichen.
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