Der Präsident der Republik Petr Pavel und seine Frau Eva Pavlova besuchten am 26. und 27. September 2023 die Region Südmähren.
Während seines Besuchs traf der Präsident mit Vertretern der Region und von Brünn zusammen, verhandelte mit Vertretern von Technologieunternehmen und sprach mit Bürgermeistern von Gemeinden, die vor zwei Jahren von einem verheerenden Tornado heimgesucht wurden. Frau Pavlova besuchte unter anderem die Danzinger Blaupausenwerkstatt in Olešnice na Moravě.
Zu Beginn seiner Reise traf Präsident Pavel mit dem Gouverneur von Brünn, Jan Grolich, der Bürgermeisterin von Brünn, Markéta Vaňková, und südmährischen Ratsmitgliedern zusammen. Mit ihnen sprach er unter anderem darüber, dass die Region Südmähren bei der Förderung von Unternehmertum, Innovation und neuen Technologien ein Vorreiter unter den Regionen ist. Damit war sie die erste Region in der Tschechischen Republik, die die Auszeichnung "Wirtschaftsregion des Jahres" erhielt. řekl prezident.
Als weiteren positiven Aspekt der Region nannte er die Verfügbarkeit von Bildungsangeboten für Kinder und Studenten aller Altersgruppen. Zu den Problemen hingegen zählt er die Verkehrsinfrastruktur und das Niveau verschiedener Parameter der Lebensqualität in den entlegeneren Teilen der Region. Auch das Problem der Dürre und die Möglichkeit, das ganze Jahr über ausreichend Wasser für die landwirtschaftliche Produktion bereitzustellen, war ein Thema.
Gemeinsam mit dem britischen Botschafter enthüllte Präsident Pavel dann eine Gedenktafel für die tschechisch-britische Zusammenarbeit im Brünner Technologiepark. Außerdem besuchte er das Südmährische Innovationszentrum, wo er mit Vertretern vielversprechender Unternehmen - von kleinen Start-ups bis hin zu Unternehmen mit Milliardenumsätzen - diskutierte. "Dieses Zentrum ist wahrscheinlich das größte in Mitteleuropa. Es kann mit ähnlichen Zentren, z. B. in Eindhoven in den Niederlanden, verglichen werden und ist definitiv ein Ort, der zum Nachahmen anregt. řekl.
Am ersten Tag seiner Reise in die Region Südmähren besuchte er auch die Punkva-Höhle und diskutierte mit den Bürgermeistern der Gemeinden in Blansko. Mit ihnen sprach er unter anderem über den Mangel an Ärzten und Zahnärzten. Er will das Problem demnächst mit Gesundheitsminister Vlastimil Válek erörtern.
Heute besuchte das Präsidentenpaar Hrušky in der Region Břeclav, wo es mit Bürgermeistern der vom Tornado im Juni 2021 betroffenen Gemeinden und Vertretern des Integrierten Rettungssystems zusammentraf. Der Präsident sprach mit ihnen darüber, wie die betroffenen Gemeinden mit der zwei Jahre alten Katastrophe fertig geworden sind.
Zum Abschluss der Reise besuchten Präsident Pavel und seine Frau die archäologische Stätte Hradisko bei Mušov und trafen sich mit Winzern in Dolní Dunajovice. Von Südmähren ging es dann ins Hochland, wo er auf dem Luftwaffenstützpunkt in Náměšt' nad Oslavou die neuen Hubschrauber Venom und Viper besichtigte.
(Pressedienst der Tschechischen Republik/Zro)
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