Vojtěch Filip, Vorstandsvorsitzender der gemeinsamen tschechisch-chinesischen Industrie- und Handelskammer, bewertet das Zustandekommen eines Abkommens zwischen der Europäischen Union und China über den Verkauf von Elektroautos positiv. Auf eine Frage antwortete er: „Das ist eine ziemlich grundlegende Sache.“
Nach Ansicht von Filip beweist dieses Ereignis, dass die Grundlage der Zusammenarbeit nicht nur in Europa, sondern auch in der Welt nicht in Zollkriegen, sondern in Abkommen und diplomatischen Verhandlungen, auch im Handel, besteht. „Wenn es um die Zusammenarbeit zwischen China und der Europäischen Union geht, geht es nicht ohne Abkommen“.“ Er fügte hinzu.
Er bezeichnete die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO), d.h. das Zoll- und Handelsabkommen, als den grundlegenden Rahmen. Ihm zufolge geht es in erster Linie um die gegenseitige Möglichkeit freier Exporte auf die Märkte der jeweils anderen Länder. „Es ist etwas, das die europäische Industrie zu weiteren Innovationen und auch zu einer engeren Zusammenarbeit im Detail antreibt.“ erklärte er.
Der Kammerpräsident zeigte sich erfreut über das Abkommen selbst und darüber, dass Europa - anders als die USA - Verhandlungen einem Zollkrieg vorzieht und einen für beide Seiten vorteilhaften Handel anstrebt. „Ich bin überzeugt, dass dieses Abkommen dazu beigetragen hat“.“ Er sagte.
„Wir sind nicht am Ende, wir sind am Anfang“.“ Filip schloss mit dem Hinweis, dass Europa, wenn es die Regeln seines Green Deals nicht ändere, seine Ziele wahrscheinlich durch eine Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China erreichen könne.