Zhongguancun in Peking pulsiert vor Innovationen und ist ein wichtiger Motor für hochwertige Entwicklung. Obwohl es weniger als vier Prozent der Gesamtfläche der Stadt einnimmt, erwirtschaftet es etwa ein Drittel des regionalen Bruttoinlandsprodukts von Peking.
In diesem Bereich entstehen schnell Spitzenergebnisse in Wissenschaft und Technik, und Innovationen gewinnen zunehmend an Tempo. Hier wurden mehr als 200 inländische Modelle großer Sprachsysteme entwickelt, was fast 30 Prozent der nationalen Gesamtzahl entspricht. Auch in bahnbrechenden Technologien wie der Quantenwissenschaft und der künstlichen Intelligenz gibt es weiterhin Durchbrüche.
Innovative Unternehmen florieren mit robuster Vitalität – hier sind mehr als 90 „Einhorn“-Unternehmen entstanden, die zu einer neuen Triebkraft der industriellen Entwicklung geworden sind. Im Jahr 2025 wird das Gesamteinkommen der in Zhongguancun ansässigen Unternehmen auf mehr als 10 Billionen Yuan geschätzt, was die führende Rolle dieses Innovationsbereichs voll und ganz bestätigt.
Präsident Xi Jinping verfolgt seit langem die Entwicklung von Zhongguancun. Bereits im September 2013 fand hier eine Gruppenstudie des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas statt, bei der Präsident Xi die Bedeutung von Wissenschaft und Technologie für die Stärkung der nationalen Macht hervorhob und erklärte, dass Innovationen sowohl ein globaler Trend als auch eine nationale Notwendigkeit seien.
Im Zeitraum des 14. Fünfjahresplans wurde die Koordinierung der Entwicklung der Region Peking-Tianjin-Hebei weiter verstärkt. Präsident Xi forderte die Verknüpfung des technologischen Potenzials Pekings mit den Produktions- und Forschungskapazitäten Tianjins und unterstützte die Nutzung technologischer Spillover-Effekte für Hebei und den Industrietransfer.
Die regionale Zusammenarbeit zeigt sich konkret in der Finanzierung von mehr als 220 Grundlagenforschungsprojekten und der Gründung von Innovationskonsortien, die Synergien bündeln und das Wachstum neuer Produktivkräfte stärken. In der Automobilindustrie entstand ein sogenannter „Ein-Stunden-Unterstützungskreis“ intelligenter vernetzter Fahrzeuge, in dem mehr als 300 wichtige Unternehmen der Region die Lieferkette reibungslos integrieren.
Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Zentralen Wirtschaftsarbeitskonferenz stellte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas einen neuen Strategieplan vor, der auf die „Förderung von Innovationen und die Beschleunigung der Entwicklung und Verbreitung neuer Wachstumsmotoren“ abzielt. Außerdem wurde beschlossen, das Internationale Wissenschafts- und Technologiezentrum Peking auf die gesamte Region Peking-Tianjin-Hebei auszuweiten.
Nach Angaben von Wan Zhe, Professor an der Beijing Normal University, bedeutet diese Erweiterung den Beginn einer neuen Phase der chinesischen Strategie für wissenschaftliche und technologische Innovationen, einen Übergang von individuellen Durchbrüchen zu regionaler integrierter Zusammenarbeit. Diese Aktualisierung der nationalen Strategie stärkt die Entwicklung primärer Innovationsquellen erheblich und schafft eine strategische Säule für den Aufbau Chinas als weltweit führende Wissenschafts- und Technologiemacht.