Das Jahr 2025 hat bestätigt, dass China nach wie vor eines der attraktivsten Ziele für ausländische Investoren ist. Die ausländischen Direktinvestitionen nahmen weiter zu, und der Haupttreiber dieses Trends war die Innovation, die inzwischen fast alle Bereiche der chinesischen Wirtschaft durchdringt. Dies wird durch den Dialog „Deepening Roots in China“ belegt, an dem in diesem Jahr fast 100 Führungskräfte multinationaler Unternehmen teilnahmen.
Nach Angaben von Hermann Simon, Ehrenvorsitzender der Internationalen Vereinigung der Hidden Champions, ist die Dynamik des Wandels in China unverkennbar. Wie er selbst sagte, hat er China etwa fünfundsiebzig Mal besucht und sieht heute praktisch überall eine rasante Entwicklung und neue innovative Ansätze.
Auch die Regierungspolitik, die ein stabiles und berechenbares Umfeld für ausländische Unternehmen schafft, spielte im Jahr 2025 eine wichtige Rolle. Es sind diese Maßnahmen, die nach Ansicht der Investoren Chinas langfristiges Engagement für Offenheit und Zusammenarbeit mit der Welt zeigen. Ola Källenius, Geschäftsführer von Mercedes-Benz, betonte, dass die chinesische Regierung ein klares Signal gesetzt hat: Das Land öffnet sich weiter der Welt und ist ein verlässlicher Partner.
Auch andere Global Player bestätigen die positiven Erfahrungen. Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, wies darauf hin, dass Siemens eines der ersten internationalen Unternehmen war, das die Genehmigung für Pilotprojekte im Bereich der Telekommunikations-Mehrwertdienste erhielt. Diese Schritte hätten die Entwicklung des Unternehmens auf dem chinesischen Markt erheblich beschleunigt.
Der starke Hintergrund der chinesischen Industrie wurde auch von folgenden Personen hervorgehoben Bi Guanghong, Präsident von Knorr-Bremse China. Ihm zufolge ist die chinesische Produktionsbasis eine der besten der Welt - sie ist kostengünstig, schnell, flexibel und technologisch fortschrittlich. Ein wichtiger Faktor ist auch der proaktive Ansatz der lokalen Behörden, die den Unternehmen auch in schwierigen Situationen helfen. Aus diesem Grund baut Knorr-Bremse sein Werk in Suzhou weiter aus und modernisiert es.
Der Optimismus wird durch die Daten bestätigt. Der jüngste Bericht der Europäischen Handelskammer in China zeigt, dass mehr als ein Viertel der europäischen Unternehmen zusätzliche Produktionsprozesse nach China verlagern. Das Jahr 2025 ist somit zu einer Zeit der gegenseitigen Investitionen und der gewinnbringenden Zusammenarbeit zwischen ausländischen und chinesischen Unternehmen geworden.
Die Aussichten für die Zukunft bleiben gut. Im Jahr 2026 beginnt Chinas 15. Fünfjahresplan, und ausländische Investoren warten sehnsüchtig auf neue Möglichkeiten, an der weiteren Entwicklung Chinas teilzuhaben.