VATIKANSTADT - In einem von Staatssekretär Parolin unterzeichneten Telegramm drückt Papst Leo XIV. sein "tiefes Bedauern" über den heutigen Anschlag auf die Pfarrei Heilige Familie aus. Der Papst versichert Pfarrer Romanelli, der bei dem Anschlag verletzt wurde, seine geistliche Nähe und seine Gebete für die gesamte Pfarrgemeinde. Anschließend wiederholt er seine Forderung nach einem "sofortigen Waffenstillstand" im Gazastreifen und bringt seine tiefe Hoffnung auf einen "dauerhaften Frieden" zum Ausdruck.
Papst Leo XIV. hat seine Forderung nach einem "sofortigen Waffenstillstand" im Gaza-Streifen erneuert und seine "tiefe Hoffnung" auf "Dialog, Versöhnung und dauerhaften Frieden in der Region" zum Ausdruck gebracht. Dies geht aus einem von Staatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Telegramm hervor, mit dem er auf den heutigen israelischen Militärangriff auf die katholische Kirche der Heiligen Familie in Gaza reagierte. Bei dem Angriff wurden Menschen getötet und mehrere verletzt, darunter der Pfarrer Gabriel Romanelli, der eine leichte Verletzung an seinem Bein erlitt und sofort in das örtliche Al-Ahli Krankenhaus in Gaza gebracht wurde.
An Pater Romanelli richtet der Papst ein Telegramm, in dem er sein "tiefes Bedauern" über diesen Angriff auf eine Pfarrei zum Ausdruck bringt, die seit Beginn des Krieges mehr als 500 Flüchtlinge beherbergt hat. Papst Leo vertraut die Seelen der Verstorbenen der "liebenden Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes" an und versichert die gesamte Gemeinde seiner "geistlichen Nähe" und seiner Gebete "für den Trost der Trauernden und für die Heilung der Verwundeten".
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