Im Juli vergaben Banken Hypotheken im Wert von 40,4 Milliarden Kronen, das Volumen sank monatlich, der durchschnittliche Zinssatz stieg auf 4,9 Prozent. Die Prager Börse stieg am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge, der Index PX legte 0,43 Prozent zu. Die neue europäische Richtlinie zur Lohntransparenz ist in Tschechien in die Implementierungsphase eingetreten. Auf dem Immobilienmarkt in Nordböhmen macht sich die verbesserte Erreichbarkeit durch die Autobahn D8 bemerkbar.
Banken und Bausparkassen vergaben im Juli Hypothekenkredite im Wert von 40,4 Milliarden Kronen. Im Vergleich zu Juli des Vorjahres bedeutet dies einen Anstieg von sieben Prozent, gegenüber Juni sank das Volumen der Hypotheken um 17 Prozent. Neue Kredite ohne Refinanzierung sanken monatlich um 16 Prozent auf 30,8 Milliarden Kronen. Die durchschnittlichen Zinssätze stiegen von 4,79 Prozent im Juni auf 4,9 Prozent. Dies geht aus der Statistik der Tschechischen Bankvereinigung ČBA Hypomonitor hervor.
Die Prager Börse stieg am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge. Der Index PX legte um 0,43 Prozent auf 2.785,14 Punkte zu. Besonders gut entwickelten sich die Aktien des Rüstungsunternehmens CSG sowie der österreichischen Finanzinstitute Erste Bank und der Versicherung VIG. Verluste verzeichneten Komerční banka und Moneta Money Bank.
Die Lohntransparenz in Tschechien geht in eine neue Phase über. Laut der aktuellen Auslegung des geltenden Rechts sind die Löhne im Inland bereits jetzt weitgehend transparent, da Arbeitgeber Gehaltstabellen oder -bänder veröffentlichen müssen. Die neue europäische Richtlinie zur Transparenz bei der Vergütung, deren Umsetzung läuft, bringt die Verpflichtung zur Veröffentlichung von Lohndifferenzen zwischen den Geschlechtern und das Recht der Arbeitnehmer auf Informationen über Gehaltsbänder noch vor Arbeitsbeginn.
Der Immobilienmarkt in Nordböhmen verzeichnet einen deutlich höheren Preisanstieg als Prag. Angebotsdaten für Juli 2026 zeigen, dass Roudnice nad Labem und Lovosice preislich schneller steigen als die Hauptstadt, was vor allem auf die deutlich verbesserte Anbindung der Region an Prag durch die Autobahn D8 und die Eisenbahnstrecke Prag–Děčín zurückzuführen ist, wie aus einer Analyse des Zentrums für Verkehrsforschung hervorgeht.
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