Der chinesische Präsident Xi Jinping hat staatliche Unternehmen (SOE), die direkt von der Zentralregierung verwaltet werden, dazu aufgefordert, sich stärker in den Dienst der Partei und des Staates zu stellen und einen größeren Beitrag zur Modernisierung Chinas zu leisten. Seine Empfehlungen gab er während einer Anweisung bei einem Treffen der Führungsspitzen der zentralen SOE am Montag und Dienstag bekannt.
Präsident Xi würdigte die Schlüsselrolle der SOE in der Wirtschaft und betonte, dass sie eine hohe Qualität der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie die Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung fördern sollten. Die Unternehmen sollen Reformen vertiefen, Risiken wirksam vorbeugen und beseitigen, ihre Kernwettbewerbsfähigkeit steigern und die Entstehung von Weltklasseunternehmen anstreben. Der Präsident betonte auch die Notwendigkeit, sich an die Realwirtschaft zu halten und Durchbrüche in Schlüssel- und Basistechnologien zu erzielen.
Wichtig ist auch die Rolle der Partei – Xi unterstützte die Stärkung der Gesamtführung der Kommunistischen Partei Chinas über die zentralen SOE, die Verbesserung der institutionellen Rahmenbedingungen, die Verschärfung der Aufsicht und den entschlossenen Kampf gegen Korruption.
Premierminister Li Qiang Er trat ebenfalls bei dem Treffen auf und betonte, dass während des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) die zentralen SOEs die Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte stark unterstützen, die Modernisierung der traditionellen Infrastruktur durch digitale und intelligente Technologien beschleunigen und neue Industriezweige im Einklang mit ihren Hauptfunktionen und Geschäftsaktivitäten entwickeln müssen. Die Unternehmen sollen außerdem eine stabile Energie- und Ressourcenversorgung sicherstellen, die angewandte Grundlagenforschung stärken und die Umsetzung nationaler Strategien aktiv unterstützen.
Das Treffen wurde vom stellvertretenden Ministerpräsidenten geleitet. Zhang Guoqing, unter Beteiligung des Staatsrats Wu Zhenglong.