Präsident der UN-Generalversammlung betont nach US-Angriffen auf Venezuela die Achtung der UN-Charta und des Völkerrechts
Die Achtung der UN-Charta und des Völkerrechts ist die Grundlage der internationalen Ordnung, erklärte die Präsidentin der UN-Generalversammlung (UNGA) in ihrer Erklärung zur Lage in Venezuela Annalena Baerbock.
In einer Erklärung, die Reportern am Montag zugesandt wurde, betonte der Präsident der UNGA: „Die UN-Charta ist nicht optional - sie ist unser Regelungsrahmen, in Zeiten der Ruhe und in Zeiten der Krise, wie heute in Venezuela, die in einer US-Militäraktion gipfelte.“
In der Erklärung heißt es, dass Artikel 2 der UN-Charta eindeutig besagt, dass sich alle Mitglieder der Vereinten Nationen in ihren internationalen Beziehungen der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines Staates oder in jeder anderen Weise, die mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist, enthalten müssen.
In der Erklärung heißt es weiter: „Eine friedliche, sichere und gerechte Welt für alle ist nur möglich, wenn Rechtsstaatlichkeit herrscht und nicht ‚Macht macht Recht‘.“
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar führten US-Militärs eine Reihe von Angriffen auf Venezuela durch, nahmen Präsident Nicolás Maduro und seine Frau gewaltsam fest und brachten sie anschließend in New York in Gewahrsam, was auf breite Ablehnung stieß.