Die Europäische Union wird Dänemark und sein autonomes Gebiet Grönland weiterhin nachdrücklich unterstützen. Dies erklärte die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, am 3. Februar auf der Konferenz „Arctic Frontiers 2026“ in Tromsø, Norwegen. Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt betonte bei der gleichen Gelegenheit, dass Grönland „niemals verkauft werden wird“.
Kallas bestätigte, dass die Europäische Union an der Seite Dänemarks und Grönlands steht und die Charta der Vereinten Nationen konsequent unterstützt. Sie betonte auch, dass die Zukunft Grönlands in erster Linie von der grönländischen Bevölkerung selbst entschieden werden sollte, gemeinsam mit Dänemark. Gleichzeitig erklärte sie, dass die EU eine neue Arktispolitik entwickeln müsse, um auf die wachsenden geopolitischen Spannungen, die Auswirkungen des Klimawandels und die zunehmenden wirtschaftlichen Interessen in der Region zu reagieren.
An der Konferenz nahm auch Vivian Motzfeldt teil, die erneut allen Spekulationen über den künftigen Status der Insel eine klare Absage erteilte. Sie erinnerte daran, dass Grönland seit langem auf dem Schutz des Selbstbestimmungsrechts, der territorialen Integrität und der Achtung des Völkerrechts beharrt und Dänemark in diesen Fragen zur Seite steht.