Der Präsident der Republik Petr Pavel empfing Außenminister Jan Lipavský auf der Prager Burg. Auf der Tagesordnung des Treffens standen mehrere Themen: die Bewertung der jüngsten Asienreise, die Lage in der Ukraine und die Koordinierung der Position der Tschechischen Republik zur Lage im Nahen Osten.
Die Tschechische Republik ist ein langjähriger und zuverlässiger Verbündeter Israels und erkennt dessen Recht auf Selbstverteidigung an. Gleichzeitig waren sie sich jedoch einig, dass die katastrophale humanitäre Lage der Zivilbevölkerung in Gaza angegangen werden muss. Zivilisten dürfen in dem Konflikt von keiner Seite als Geiseln benutzt werden.
Die humanitäre Hilfe der Tschechischen Republik für den Gazastreifen sollte daher fortgesetzt werden. Der Präsident bestätigte mit dem Minister die Notwendigkeit einer engen Koordinierung und Information in dieser Frage. Auch die Einbindung der EU und die Fortsetzung des direkten Dialogs mit Israel, insbesondere die Umsetzung des Abkommens über die Aufstockung der humanitären Hilfe, erachteten sie als entscheidend. Die Beendigung der Gewalt und die Freilassung aller verbleibenden Geiseln bleibt eine Priorität.
Der Präsident informierte den Minister auch über die Ergebnisse seiner Reise nach Japan. Zugleich erörterte der Präsident die aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.
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