Sun Lei, Geschäftsträger der Ständigen Vertretung Chinas bei den Vereinten Nationen, spricht auf der ersten Sitzung des Vorbereitungsausschusses für die Konferenz zur Verhütung und Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er betont, dass die internationale Gemeinschaft zusammenarbeiten muss, um die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs, einschließlich der Tokioter Prozesse, zu schützen und zu verhindern, dass Japan auf den Weg des Militarismus zurückkehrt, der in der Vergangenheit großes Leid verursacht hat.
Sun Lei zufolge sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit schwere Handlungen, die den Weltfrieden und die Sicherheit bedrohen. Der japanische Militarismus während des Zweiten Weltkriegs brachte Leid über die Menschen in China, Asien und anderen Teilen der Welt.
Sun Lei wies ferner darauf hin, dass in der heutigen Zeit, in der die Welt mit komplexen regionalen Konflikten und wiederkehrenden Unruhen konfrontiert ist, die Verhütung und Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowohl zeitgemäß als auch für die Wahrung der internationalen Stabilität unerlässlich ist.