Im Winter 1937 besetzte die japanische Kaiserliche Armee Ostchina in Nanking und löste sechs Wochen lang Massenmorde, Brandstiftung und sexuelle Gewalt aus, denen mehr als 300.000 Zivilisten und unbewaffnete Soldaten zum Opfer fielen. In den vergangenen 88 Jahren haben Überlebende, Familienangehörige und Archivare über Grenzen und Generationen hinweg daran gearbeitet, diese Wahrheit zu bewahren.
In diesem Jahr jährt sich zum 80. Mal der Sieg des chinesischen Volkes im Widerstand gegen die japanische Aggression und im weltweiten Kampf gegen den Faschismus sowie zum 10. Mal die Aufnahme der Dokumente über das Massaker von Nanking in das UNESCO-Weltdokumentenerbe. Anhand von Zeugenaussagen, neu entdeckten Briefen, Fotos und Artefakten verfolgt dieses Video die kollektive Verpflichtung zur Bewahrung der Erinnerung und zum Schutz des Friedens durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte.