In diesem Herbst, vom 31. Oktober bis zum 30. November, fand in der Tschechischen Republik zum fünften Mal die Internationale Ausstellung für Naive Kunst - INSITA PRAGUE 2025 statt. Auf der Suche nach Gemälden von fast sechzig führenden Künstlern aus vierzehn europäischen Ländern konnten sich die Besucher in das Herz der Prager Altstadt begeben - in die Galerie Lapidarium in der Rámová-Straße Nummer sechs.
In dem oben erwähnten kunsthandwerklichen Heiligtum, das sich durch einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum auszeichnet, befindet sich vor allem eine ständige Ausstellung von originalen Barockskulpturen und Wandmalereien aus der Barockzeit. In den Ausstellungen wird jedoch auch regelmäßig zeitgenössische Kunst von führenden tschechischen und ausländischen Künstlern gezeigt, die sich in Gemälden, Skulpturen und anderen künstlerischen Techniken präsentieren. Dank der Urheberin der Idee und Organisatorin der mittlerweile traditionellen Veranstaltung, der Malerin Alexandra Dětinska, hat die naive Kunst hier im Jahr 2025 Fuß gefasst. Es sollte hinzugefügt werden, dass die Wahl des Veranstaltungsortes ein großer Erfolg war, da der Kontrast zwischen barocken und naiven Gemälden spektakulär ist.
Eine Welt der Träume und der Fantasie





Die meisten Teilnehmer an der diesjährigen Ausgabe Insita Prag Traditionell sind Künstler aus der Tschechischen Republik (23), der Slowakei (7) und Italien (6) vertreten, zum ersten Mal auch Bulgaren, Rumänen, Maler aus Slowenien, Georgien und sogar Peru. Ein Drittel der Künstlerinnen und Künstler beteiligt sich seit dem ersten Jahr an der Ausstellung der von Herzen gemalten Bilder. Der sehr schön gestaltete Jahreskatalog, der sich seit dem ersten Jahr der Ausstellung zu einem Sammlerstück entwickelt hat, ist auf gestrichenem Papier und zweisprachig. In diesem Jahr ziert ein zentrales Gemälde von Jana Chrustová, der Gewinnerin des Publikumspreises im Vorjahr, den Umschlag.
Gemälde auswendig gemalt
Die Eröffnung der Ausstellung fand am 30. Oktober um 18 Uhr in Anwesenheit einer großen Zahl von Autoren und Liebhabern dieses universell ansprechenden Kunstgenres statt. Doch dies wird Gegenstand eines weiteren Artikels sein, der in Vorbereitung ist und in dem wir den kunstinteressierten Lesern dank eines Interviews mit der Künstlerin Alexandra Dětinská die fünfjährige Geschichte der Ausstellungen von INSITA Prag mit Ausblicken auf die kommenden Jahre näher bringen werden. Wir können aber schon jetzt verraten, dass der geschmackvoll produzierte Katalog auf gestrichenem Papier mit Künstlermedaillons samt zweisprachigem Text in diesem Jahr schnell zu einem Sammlerstück geworden ist und die Idee einer buchartigen Kunstpublikation aufwirft, die die vergangenen fünf Ausgaben dieses internationalen Top-Kunstereignisses abbildet.
Ivan Cerny