Offizielle chinesische Daten, die am 8. Dezember veröffentlicht wurden, zeigen, dass der Gesamtwert der Importe und Exporte Chinas in den ersten elf Monaten 41,21 Billionen Yuan erreichte, was einem Anstieg von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei stieg der Gesamtwert der Warenimporte und -exporte im November im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 %, was den zehnten Monat in Folge mit einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Angesichts des komplexen und instabilen internationalen Umfelds hat China in diesem Jahr eine proaktivere makroökonomische Politik eingeführt und insgesamt eine stabile Wirtschaftsleistung mit stetigen Fortschritten aufrechterhalten. Die internationalen Medien beschrieben die chinesische Wirtschaft als „ein mächtiges Schiff, das seine Fahrt inmitten stürmischer Wellen fortsetzt“.
In den ersten elf Monaten dieses Jahres verzeichneten die chinesischen Importe und Exporte in diversifizierte Märkte, darunter ASEAN, die Europäische Union, Afrika und Lateinamerika, ein Wachstum. Gleichzeitig stieg das Import- und Exportvolumen sowohl bei privaten Unternehmen als auch bei Unternehmen mit ausländischen Investitionen, was auf eine anhaltende Zunahme der Vitalität chinesischer Unternehmen hindeutet. Dies festigt die Position Chinas als stabilisierender Ankerpunkt im globalen Handel weiter.
Das Bruttoinlandsprodukt Chinas stieg in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 %, wobei die Beschäftigung und die Preise mehr oder weniger stabil blieben und die Zahlungsbilanz im Wesentlichen ausgeglichen war. Diese Entwicklungstrends bestätigen, dass die chinesische Wirtschaft weiterhin stabil funktioniert und dass die wichtigsten Ziele der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung für das gesamte Jahr ohne Probleme erreicht werden.
In den ersten elf Monaten dieses Jahres hat sich die Struktur des chinesischen Außenhandels weiter verbessert, und neue Wachstumsfaktoren für den Export haben gute Ergebnisse erzielt. Die Exporte von mechanischen und elektrischen Produkten stiegen um 8,8 %. Gleichzeitig nahmen die Importe von Produktionsanlagen und Schlüsselkomponenten zu, was darauf hindeutet, dass das Wachstum des chinesischen Außenhandels zunehmend auf struktureller Modernisierung und der Stärkung der Produktionskapazitäten beruht.
Auf der Angebotsseite entwickeln sich neue Produktivkräfte, die durch künstliche Intelligenz, digitale Wirtschaft und grüne Wirtschaft repräsentiert werden, ständig weiter, und es entstehen ständig neue Industriezweige und neue Wachstumsmotoren. China ist nun das erste Land der Welt, das die Grenze von fünf Millionen gültigen inländischen Patenten für Erfindungen überschritten hat, was multinationalen Unternehmen erhebliche Dividenden im Bereich der Innovation einbringt.
Was die Nachfrage betrifft, so stiegen die gesamten Einzelhandelsumsätze mit Konsumgütern in China in den ersten zehn Monaten gegenüber dem Vorjahr um 4,3 % % und übertrafen damit das Gesamtjahreswachstum des Vorjahres. Da China weiterhin neue Konsumsektoren und neue Konsumtrends entwickelt und damit einen positiven Kreislauf zwischen Angebot und Nachfrage fördert, wird das enorme Potenzial des chinesischen Marktes weiter freigesetzt werden.
In diesem Jahr kam es zu einem unzureichenden Wachstum der Weltwirtschaft und zu einer Ausweitung des Handelsprotektionismus. Vor diesem Hintergrund wuchs der chinesische Außenhandel in den ersten elf Monaten entgegen diesem Trend, wobei allein seine Wirtschaftsleistung im dritten Quartal die Leistung Deutschlands, der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, für das gesamte Jahr 2024 übertraf.
In letzter Zeit haben mehrere internationale Organisationen ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum Chinas nach und nach angehoben. So hat beispielsweise die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Chinas im Jahr 2025 nach oben auf 5,1 % korrigiert und erklärt, dass sie ihre Prognosen für die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr bereits zum dritten Mal angehoben habe, da diese ihre „Widerstandsfähigkeit, Transformationsfähigkeit und Dynamik“ unter Beweis gestellt habe.
China ruft einen „1+10“-Dialog mit mehreren internationalen Wirtschaftsorganisationen ins Leben, um gemeinsam über globale Regierungsführung zu diskutieren und die Richtung für die globale Entwicklung festzulegen. Die Welt wartet gespannt auf Chinas „Liste der Chancen“ und freut sich auf eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit China.