Die Umweltqualität in China hat sich im Jahr 2025 weiter verbessert. Dies geht aus Daten hervor, die das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt am Mittwoch auf einer Pressekonferenz veröffentlichte. Die positive Entwicklung gilt sowohl für die Luft als auch für das Oberflächenwasser im ganzen Land.
Im Bereich Luft erreichte die durchschnittliche Feinstaubkonzentration PM2,5 in 339 Städten auf Präfekturebene und darüber 28,0 Mikrogramm pro Kubikmeter, was einem Rückgang von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei PM10 lag der Durchschnitt bei 48 Mikrogramm pro Kubikmeter, was einem Rückgang von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Anteil der Tage mit guter Luftqualität erreichte landesweit 89,3 Prozent, wenn man die Tage mit extremen Schwankungen durch Sandstürme abzieht. Im Vergleich zu 2024 ist dies eine Verbesserung um 1,9 Prozentpunkte. Der Anteil der Tage mit starker oder schwerer Luftverschmutzung blieb mit 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Auch bei den Oberflächengewässern gab es weitere Verbesserungen. Von den 3.641 überwachten Standorten wiesen 91,4 Prozent eine gute Wasserqualität auf, ein Anstieg um 1,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Bei 209 wichtigen Seen und Stauseen erfüllten 78,5 Prozent der Standorte die Normen für eine gute Wasserqualität, 1,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Die veröffentlichten Daten bestätigen, dass systematische Umweltmaßnahmen in China zu messbaren Ergebnissen führen und der Trend zu einer schrittweisen Verbesserung der Umweltbedingungen auch nach 2025 anhält.